BioSec Fische

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Woher bekommen wir unsere BioSec Fische?
Zum größten Teil importieren wir unsere BioSec Fische aus Israel. Einen kleineren Teil beziehen wir zusätzlich von deutschen Züchtern. In Israel gibt es exzellente Züchter, die auf sehr hohem Niveau Fische in abgeschlossenen Kreislaufanlagen produzieren. Somit kommen keine wildlebenden Fische oder andere Tiere wie Vögel und Nager (die potenzielle Krankheiten einschleppen können) in die Anlagen. Zusätzlich kann man in diesen System Wasserwerte und Fütterung optimal an den Fischbesatz anpassen, so dass eine optimale Aufzucht der Fische möglich ist. Das gute Know-How der Züchter vor Ort stammt zum Teil auch von deutschen und tschechisch Kollegen, die vor einigen Jahren geholfen haben professionelle Zuchtanlagen in Israel zu etablieren. Einige der Zuchten arbeiten mit den Universitäten vor Ort zusammen, so dass modernste Techniken wie Mikroalgenproduktion für die Aufzucht sehr kleiner Larven (z.B. Roter Neon) genutzt wird.

Orangefleck-Panzerwels Corydoras adolfoi

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C121 Corydoras cf. adolfoi WF Brasilien 3,5-4cm
C121 Corydoras cf. adolfoi WF Brasilien 3,5-4cm
Orangefleck-Panzerwels (Corydoras adolfoi)
Als Importeur hat man manchmal das Problem, dass unter einer Bezeichnung verschiedene Fischarten erwartet werden können. So ist es beispielsweise auch bei Corydoras adolfoi und man bekommt unter dieser Bezeichnung zumeist den ähnlichen Corydoras duplicareus geliefert, seltener den echten C. adolfoi, manchmal aber auch die noch unbeschriebene Art C 121. Dabei sind diese drei Arten einfach zu unterscheiden. C. adolfoi und C 121 besitzen ein deutlich schmaleres schwarzes Rückenband als C. duplicareus, bei C 121 ist die Rückenflosse darüber hinaus in weiten Bereichen schwarz und der Kiemendeckel ist dunkler gefärbt. In der Pflege unterscheiden sich diese drei Panzerwelse nicht. Alle drei Arten bevorzugen eher weiches und saures Wasser bei Temperaturen von 24-28 °C, obwohl auch eine Pflege in Leitungswasser kein Problem ist. Derzeit haben wir den recht selten importierten echten Corydoras adolfoi im Angebot.

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Tukano-Panzerwels Corydoras tukano

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Tukano-Panzerwels (Corydoras tukano)
Tukano-Panzerwels (Corydoras tukano)

Tukano-Panzerwels (Corydoras tukano)

Es ist schon eine ganze Weile her, dass wir den seltenen Tukano-Panzerwels für Sie im Angebot hatten. Nun wurden diese überaus attraktiven Corydoras jedoch wieder von einem brasilianischen Exporteur angeboten, so dass wir sie importieren konnten. Der ursprünglich auch als Corydoras sp. „Asher“, Corydoras reynoldsi oder C64 bezeichnete Panzerwels wurde 2003 von Britto & Lima als eigenständige Art aus dem Rio Tiquié im Rio-Negro-Becken beschrieben.

Corydoras tukano erreicht eine Länge von 5 cm. Die Geschlechter sind bei diesem Panzerwels einfach zu unterscheiden, denn die etwas zierlicheren Männchen besitzen eine deutlich höhere Rückenflosse. Die Pflege sollte bei 24-28 °C in nicht zu hartem Wasser erfolgen.

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Similis-Panzerwels Corydoras similis

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Similis-Panzerwels (Corydoras similis)
Similis-Panzerwels (Corydoras similis)

Similis-Panzerwels (Corydoras similis)

Deutsche Nachzuchten des Similis-Panzerwelses.
Importe von Corydoras similis aus Südamerika sind schon seit einigen Jahren ausgesprochen selten. Diese attraktive Art stammt ursprünglich aus dem Flusssystem des Rio Madeira in Brasilien in der Nähe zur bolivianischen Grenze. Glücklicherweise ist die Vermehrung dieser Art nicht schwierig, so dass zumindest Nachzuchttiere von Zeit zu Zeit in den Handel gelangen. Und so haben wir aktuell gerade schöne Similis-Panzerwelse in einer Größe von 2,5-3 cm von einem deutschen Züchter anzubieten. Dieser friedliche Schwarmfisch erreicht eine Länge von etwa 6 cm und sollte bei etwa 24-28 °C gepflegt werden. Eine Fütterung ist sowohl mit feinerem Lebend- und Frostfutter als auch mit Trockenfutter möglich.

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Corydoras aff. armatus C 96

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Sattelfleck-Hochflossenpanzerwels (Corydoras aff. armatus C 96)
Sattelfleck-Hochflossenpanzerwels (Corydoras aff. armatus C 96)

Der Sattelfleck-Hochflossenpanzerwels (Corydoras aff.armatus C96)

Seltene Panzerwelse aus Peru.
Aus Peru gelangte kürzlich ein seltener Vertreter der Gattung Corydoras wieder einmal zu uns, der in die nähere Verwandtschaft von Corydoras armatus einzuordnen ist. Charakteristisch für diese Gruppe ist ein recht hochrückiger Körper und eine hohe Rückenflosse bei den geschlechtsreifen Männchen. Es handelt sich bei diesen Fischen um eine noch unbeschriebene Art mit der Codenummer C 96, die aus dem Río Nanay im oberen Amazonasbecken in Peru stammt. Die Tiere können eine Länge von 50-55 mm erreichen, wobei die Männchen etwas kleiner bleiben. Die Pflege sollte bei 24-29 °C erfolgen.

 

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L 201b Hypancistrus contradens

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Hypancistrus contradens aus dem Río Ventuari in Venezuela
Hypancistrus contradens aus dem Río Ventuari in Venezuela

Hypancistrus contradens aus dem Río Ventuari in Venezuela

Und noch eine weitere Schönheit aus dem Río Ventuari in Venezuela haben wir nun anzubieten. Der echte Hypancistrus contradens ist leicht mit dem etwas kleineren und schlankeren L 201 zu verwechseln, von dem neben einer Variante mit feineren auch eine mit großen gelblichen Flecken („Big Spot“) existiert. Der maximal etwa 12-13 cm große H. contradens besitzt jedoch noch deutlich größere, teilweise gelbliche Flecke und ist damit eine der attraktivsten Hypancistrus-Arten. Eigentlich besitzen diese Welse keine L-Nummer, jedoch haben wir sie, da sie immer fälschlich als L 201 bezeichnet werden, in unserer Stockliste als L 201b bezeichnet.

 

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Gurupá-Hypancistrus Hypancistrus sp. Gurupá L 333b

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Gurupá-Hypancistrus (Hypancistrus sp. Gurupá), bei uns als L 333b bezeichnet!
Gurupá-Hypancistrus (Hypancistrus sp. Gurupá), bei uns als L 333b bezeichnet!

Gurupá-Hypancistrus (Hypancistrus sp.Gurupá)

bei uns als L 333b bezeichnet!
Es gibt tatsächlich noch sogenannte L-Welse, die noch gar keine L-Nummer erhalten haben. So hat auch der seltene Hypancistrus aus dem Unterlauf des Rio Xingu bei Gurupá noch keine Codenum-mer. Dieser überaus variable und im Mündungsbereich des Xingu in den Amazonas lebende Harnischwels, der Hypancistrus sp. „Gurupá“ genannt wird, ist nah mit L 333 verwandt (er wird deshalb bei aqua-global als L 333b geführt!) und erreicht ebenfalls eine Größe von etwa 14 cm. Die Tiere sollten bei 26-30 °C in sauerstoffreichem Wasser gepflegt werden. Die genügsamen Alles-fresser lassen sich gut mit Futtertabletten und –chips ernähren.

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Orangeflossen-Kaktuswels oder L 024

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Orangeflossen-Kaktuswels oder L 024 Pseudacanthicus sp.
Orangeflossen-Kaktuswels oder L 024 (Pseudacanthicus sp.)

Orangeflossen-Kaktuswels oder L 024 (Pseudacanthicus sp.)

Traumhaft schöne L 024
Sicherlich sind die meisten Aquarianer nicht in der Lage, die imposanten Harnischwelse der Gattung Pseudacanthicus in ihren Aquarien zu pflegen, da sie eine erhebliche Größe erreichen können. Dennoch sind diese Fische bei einigen L-Wels-Begeisterten überaus beliebt und das sind sie vor allem aufgrund ihrer skurrilen Erscheinung und der häufig sehr attraktiven Färbung. Aktuell schwimmen
gerade drei 30-35 cm große Exemplare des seltenen L 024 in unserer Anlage. Dieser orangeflossige Kaktuswels stammt aus dem Flusssystem des Rio Tocantins im Nordosten Brasiliens und kann mehr als 40cm lang werden. Die Fleischfresser lassen sich gut mit Garnelen-, Muschel- und Fischfleisch sowie Futtertabletten ernähren und sollten bei 26-30 °C gepflegt werden.

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L 006 Peckoltia oligospila

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L 006 Peckoltia oligospila juvenil
L 006 Peckoltia oligospila juvenil

L 006 Peckoltia oligospila juvenil

Hübsche Peckoltia aus dem Nordosten Brasiliens.

Die meisten Arten der Gattung Peckoltia besitzen ein Zeichnungsmuster aus vertikalen dunklen Binden. Eine Ausnahme stellt Peckoltia oligospila dar, der sowohl in der Jugend als auch im Alter grobe schwarze Flecken zeigt. Besonders die jungen und halbwüchsigen Exemplare sehen mit ihrem Kontrast aus riesigen Flecken und orangefarbenen Flossen ausgesprochen hübsch aus. Die aus dem Rio Guamá im brasilianischen Bundesstaat Pará stammende Art, die auch die Codenummer L 006 trägt, kann eine Länge von 13-15 cm erreichen. Sie sollte bei 26-29 °C in sauerstoffreichem Wasser gepflegt werden. L 006 ist ein Allesfresser, der sich gut mit Futtertabletten und Frostfutter ernähren lässt und sehr friedlich ist.

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Der neue Panda Corydoras sp. CW051

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Der neue Panda (Corydoras sp. CW051)
Der neue Panda (Corydoras sp. CW051)

Der neue „Panda“ (Corydoras sp. CW051)

Eine Superrarität unter den Panzerwelsen
Aus Kolumbien erhielten wir einen überaus attraktiven Panzerwels, für den eigentlich der Name Pandapanzerwels wie geschaffen gewesen wäre, wenn er nicht schon für Corydoras panda etabliert wäre. Der neue und wissenschaftlich noch nicht beschriebene „Panda“ ist auch unter der Codenummer CW051 bekannt. Die leider recht kostspielige Art stammt aus dem südlichen Kolumbien nördlich von Letitia in der Nähe der Grenze zu Brasilien. Es handelt sich um einen relativ unproblematisch zu pflegenden Panzerwels, der wie die meisten Panzerwelse eine Vorliebe für wurmartiges Futter hat, sich notfalls aber auch mit Trockenfutter begnügt. Die Pflege ist in Leitungswasser bei 25-29 °C möglich. Die Nachzucht dieser Art ist auch bereits gelungen.

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